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Sehenswert sind die gewaltigen Kanalschleusen und das Schleusenmuseum. Die Optik und der Rhythmus in Brunsbüttel werden von den Schleusen bestimmt. Nahe dem Kanal ist um 1900 in der Schulstraße das so genannte Beamtenviertel entstanden. Dort wohnten die Mitarbeiter der kaiserlichen Kanalverwaltung. Vorbild für das grüne Viertel waren die englischen Gartenstädte.
Überhaupt hat Brunsbüttel vom Bauboom in der wilhelminischen Zeit profitieren können. Davon zeugt auch die 1915 geweihte Pauluskirche, ein schöner Klinkerbau. In Brunsbüttel-Ort liegt der historische Stadtkern. Die barocke Jakobuskirche ist das Wahrzeichen. Das 1779 erbaute Matthias-Boie-Haus ist weithin berühmt als eines der schönsten Fachwerkhäuser in Dithmarschen. In Brunsbüttel können Sie eines der schönsten Freibäder Deutschlands besuchen. Die Lage des beiheizten Schwimmbades ist einmalig. Das Freibad Ulitzhörn liegt direkt an der Elbe auf dem Deich. Ein Teil der Liegewiesen bietet den Blick auf den reichen Schiffsverkehr der beiden Wasserstraßen. Das Tuten der großen Pötte, die hier vorüber ziehen, übertönt so manchen Trillerpfiff des Bademeisters. Brunsbüttel ist die Stadt der vielen Gesichter. Mit seinen drei Häfen; Elbehafen, Ölhafen und Ostermoor; ist Brunsbüttel der wichtigste Nordseehafen Schleswig-Holsteins. Chemische Industrie und das Atomkraftwerk betonen die industrielle Seite der Stadt. Daneben zeigt die Stadt aber auch ihr künstlerisches Gesicht. In Brunsbüttel findet jährlich das renommierte "Schleswig Holstein Musik Festival"statt. Die Kanalstadt ist auch ein wichtiges Kunstzentrum. Davon zeugen zahlreiche Galerien sowie die Ateliers von Malern und Grafikern. Einer der bekanntesten Künstler ist Jens Rusch, ein glänzender Illustrator, der seit 1957 hier lebt und arbeitet. Die lebendige Kunstszene hat der Stadt den Ruf als "Kunstbüttel" eingetragen. |
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