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Das Wahrzeichen von Cuxhaven ist die "Kugelbake". Das knapp 30 Meter hohe Holzgerüst zeigt an, wo die Elbe endet und die offene See beginnt. Die markante "Kugelbake" wurde im 18. Jahrhundert aus drei versenkten Schiffen zusammengezimmert.
Noch berühmter ist die "Alte Liebe", ein einzigartiges Bauwerk, welches schon der Nordseekenner Heinrich Heine besungen hat. Ursprünglich, so erzählte es der legendäre Meeresbummler und Seezigeuner Gorch Fock, soll ein altes Segelschiff namens "Olivia" als eine Art Anlegeponton fungiert haben. Die Cuxhavener Schiffer nannten den Platz "Oliv". Daraus sei später der Name "Alte Liebe" entstanden. Es existiert aber auch noch eine konkurrierende Namensgeschichte. Und die geht so: Im Jahre 1733 soll ein Wasserbaumeister namens Kapitän Spanninger drei alte Schiffe versenkt haben, von denen das erste "Die Liebe" hieß. Die drei Wracks wurden anschließend mit Pfählen umstellt und der Zwischenraum mit Steinen und Ästen verfüllt. Daraus sei schließlich der Anleger "Alte Liebe" entstanden. Wie auch immer, die "Alte Liebe" ist das romantische Herzstück Cuxhavens. Der beliebte Treffpunkt für Einheimische und Besucher wird heute nur noch als Aussichtsplattform genutzt, nicht mehr als Schiffsanleger. Von hier aus öffnet sich seit vielen Generationen der Blick in die Welt; Schiffe aus vielen Staaten, vom Öltanker bis zum Großsegler, ziehen hier wie in einer Parade vorüber. Cuxhaven ist mit Schiffswracks eng verbunden. Was auch an Peter Baltes liegt. Seine Sammlung speist das 1980 eröffnete und in Europa einzigartige Wrackmuseum. Es erinnert mit aller Würde an die 3000 bis 4000 Schiffe, die seit dem Spätmittelalter allein in der Deutschen Bucht und in den Mündungen von Ems, Weser und Elbe mit Mann und Maus gekentert sein sollen. Dieses Museum will ein kleines Fenster öffnen "zum gewaltigen Schiffsmuseum auf dem Meeresboden". Kakaobohnen aus einer verlorenen Ladung, ein aus dem Meer gefischter Rettungsring, an Land gespülte Speisekarten und Ruderblätter erinnern an die Schiffskatastrophen. Nicht verpassen dürfen Sie in Cuxhaven das Steubenhöft mit den Hapag-Hallen. Dabei handelt es sich um die weltweit einzigen Auswanderungshallen, die noch immer in Betrieb sind. Heute legen vom alten Amerika-Hafen große Kreuzfahrtschiffe ab. Vom "Bahnhof der Tränen" verabschiedeten sich allein im Jahr 1900 mehr als 65.000 Auswanderer gen Amerika. Cuxhaven gilt als ein wunderbarer Anlaufpunkt für schöne Kreuzfahrten. |
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