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Bremen blickt auf ca. 1200 Jahre Stadtgeschichte zurück, die meiste davon als Freie und später auch als Hansestadt. Der "Roland", 1404 einst dem Erzbischof direkt vor die Nase, nämlich vor den Dom gesetzt, zeugt heute noch vom unabhängigen Selbstbewusstsein der Bremer Kaufleute.
Seinen Namen verdankt dieses Viertel den hier noch aus dem 15. u. 16. Jhd. stehenden Häusern, welche "wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht" stehen. Goldschmiede, Künstler und Galeristen sind hier ebenso ansässig, wie eine Anzahl hübscher Cafés, die zum Verweilen einladen. Frisch gestärkt spazieren Sie nun zur Weserpromenade "Schlachte" oder ein Stück weiter zum "Martinianleger".
An beiden Ufern können Sie Hafenrundfahrten buchen. Möchten Sie das bunte Flussleben lieber vom Ufer her beobachten, bietet zahlreiche Gastronomie gemütliche Plätze und gute Küche. Den Abschluss des Rundgangs bilden die "Böttcherstrasse" und der "Schütting". Die Böttcherstrasse gilt den Bremern auch als heimliche Hauptstraße. Der "Lichtbringer", ein vergoldetes Relief über dem Eingangsportal begrüßt den Besucher und führt Sie dann u. A. zum "Roselius-Haus" oder dem "Meissner Glockenspiel" aus Porzellan. Der "Schütting" - Sitz der Handelskammer und Haus der Bremer Kaufmannschaft wurde um 1537 im flandrischen Renaissance-Stil errichtet und erhielt zusätzlich im 19. Jahrhundert sein wirklich prachtvolles Portal. |
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