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Das Wahrzeichen Eiderstedts ist der schöne Leuchtturm Westerheversand aus dem Jahre 1906, flankiert von den beiden Leuchtturmwärterhäusern. Längst sind die Leuchtfeuer automatisiert. Der alte Leuchtturm kann heute besichtigt werden. Wattwanderungen und Strandspaziergänge zählen auf Eiderstedt zu den liebsten Beschäftigungen der zahlreichen Deich-Urlauber. Im ruhigen Hinterland, wo sich schöne Bauernhöfe mieten lassen, geht es noch etwas beschaulicher zu.
Ein sympathische Fleckchen ist die kleine Stadt Tönning an der Eide, nahe der Mündung in die Nordsee. Das Stadtbild prägt der Fischer- und Sportboothafen. Turbulenter geht es dagegen im weiter südlich gelegen St. Peter-Ording zu; ein Seebad der Superlative. Die Übernachtungszahlen weisen St. Peter-Ording als das größte Seebad Deutschlands aus Als einziges deutsches Seebad hat dieser Ort eine eigene Schwefelquelle. Offiziell schmückt sich St. Peter-Ording deshalb mit dem Titel "Nordseeheilbad und Schwefelbad". St. Peter-Ording nennt aber auch den größten Strand an der Nordsee sein Eigen. Der Sandstrand ist 12 Kilometer lang und bis zu 2 Kilometer breit; ein Traum für Strandläufer und Sandburgenbauer. Das Nordseebad ist bekannt als hervorragendes Revier für Wind- und Kitesurfer. Angesagt ist auch Strandsegeln und Kitebuggyfahren. Auf den Dünen lassen Kinder gern Drachen steigen. Beachvolleyball belebt den Strand vor allem in den Abendstunden. Und jedes Jahr im Sommer wird St. Peter-Ording zum Austragungsort für den Gegen-den-Wind-Triathlon. Hitzsand heißt die dem Ort vorgelagerte große Sandbank. Typisch sind hier die Pfahlhäuser mit Strandgastronomie. Nach der Sandbank sind die Hitzläufer (plattdeutsch Hitzlöper) benannt; eine Bezeichnung für Bernsteinsucher, weil gerade auf der Sandbank ("Weißsand", friesisch hitz für weiß) besonders viel Naturbernstein angespült wurde. |
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